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Vorstellung / Fragen zum Meteor
 
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Ulrich
Matrose
Matrose


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Anmeldedatum: 05.10.2017
Beiträge: 1
Wohnort: Raum Flensburg

BeitragNO:0  Verfasst am: Mi 01 Nov, 2017 16:40    Titel: Vorstellung / Fragen zum Meteor  Antworten mit Zitat

Grüße Euch Ihr Wikinger,


bin neu hier u will mich kurz vorstellen.

Lebe an der dänischen Grenze und bin als Junge mit einem Wiking im Urlaub aufgewachsen, ich meine es war ein Komet. Der hatte einen Stahlrohrrahmen nachträglich erhalten, und zwischen 25 u 40 PS. Damals noch den alten König, den Vater als Neumotor angeschafft hatte. Mit dem König hatten wir viele Probleme, die Zündung verstellte sich immer. Deshalb wars halt dann später ein Johnson, mit 25 PS. Dieser Teil meiner Geschichte sagt auch etwas über mein Lebensalter aus.

Um auf der südlichen Ostsee in den schwedischen Schären in der Nähe Karlskronas (Blekinge) Angeln, Tauchen und Inselnerkunden zu fahren, war das Boot passend. Obwohl wir lernten, daraus auf größere Hechte zu angeln hat keiner von uns, damals Kindern, ein Loch in den Schläuchen verursacht. Man geht ja da durchaus mit Drillingshaken und Gaff sowie Fang-Fieber um.

Natürlich gabs auch Wasserskispaß...

Diese ganze Zeit ist mir sehr erfüllend und positiv in Erninnerung geblieben, und ich bin nun soweit, mir einen Wiking, einen Meteor, anschaffen zu wollen.

Ende Vorstellung, nun mein Anliegen :
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Obwohl ich eigentlich ein Schlauchboot für ein eher vergängliches Boote halte als ein Boot aus anderen gebräuchlichen Boots-Materialien, so habe ich doch beim Ansehen verschiedener gebrauchter Wikings in letzter Zeit bemerkt, daß diese auch nach Jahrzehnten Alters noch gut sein können. Und ich erinnere mich auch, daß wir das Wiking meiner Jugend viele Jahre durch die kurzen Ostseewellen gedroschen und geritten haben, ohne je Sorge zu haben, das Boot könnte dabei Bersten oder Versagen. Vater drehte um, zurück zu unserem Camp-Platz, wenn der Wind in den Angelschnüren sang. Und da war der Wellengang draußen zwischen den Außen-Schären (kleine Felsen im Meer) oft schon so hoch, daß eine Gleitfahrt nicht mehr möglich war. So ist mir natürlich auch Vertrauen in diese Bootsmarke beigebracht worden.

Mein Revier ist jetzt, in der Gegenwart, das selbe geblieben, der Schärengarten in der Umgebung Karlskronas. Dort habe ich derzeit ein leichtes Aluboot, ca 4 m lang, 1,4 breit, 70 kg, und motorisiert mit 8 PS. Ein sehr dünnwandiges Boot. Ich schnallte mal 25 PS dran und damit war es pfeilschnell, aber sicherlich übermotorisiert. Und, Tempo war nur bei glattem Wasser möglich.

Mein Ziel ist es ein Boot zu haben, welches noch schneller sein kann und Tempo auch bei leichtem Seegang halten kann.

So stehe ich kurz vor dem Erwerb eines Wiking Meteor, mit zwischen 70 u 100 PS. Der ist ja, leer immer noch ein leichtes Boot, mit ca 150 kg. Und jetzt gibt es Herbstpreise.

Dazu nun meine Fragen, wobei die Leser dieses Forums davon ausgehen dürfen, daß ich zuvor alle Beiträge über das Model Meteor einmal gelesen hab, dazu einiges über das Wega. Dank für Eure Informationen bis hierher.

Die Fragen die ich hab, habe ich erinnerlich bisher nicht behandelt gesehen in all dem, was ich bei Euch schon gelesen habe. Sofern doch schon was zu meinen Anliegen geschrieben wurde freue ich mich auf Euren Hinweis.
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Zum Innenleben des Festrumpfes :
- Hat schon mal eine/r von Euch Wikingern mit einem Endoskop oder sonstwie in
Innenraum des Festrumpfes eines Meteors geschaut ? Bilder vom Wega innen im
Rumpf sind mir in diesem Forum schon begegnet.
- Was ist drinn zu sehen? Innen aufgebrachte Spanten/Stringer, längs/quer?
- Ist der Rumpf per Sandwichbauweise produziert? Das würde bei tiefergehenden Reparaturen
am Rumpf offenbar.
- Ist er innen mit Gelcoat, oder mit Topcoat beschichtet,
oder liegt das Laminat innen bloß, unbeschichtet? Es müßten dann eigentlich
Schäden am Laminat entstehen, denn Kondenswasser oder anderes Wasser
ist ja fast immer etwas im Rumpf drinn.
- Ist das Deck (gemeint ist der Boden auf den Sitzkästen montiert sind) beim Meteor
mit dem Rumpf (Unterwasserschiff) verklebt ?
- Verklebt nur im Randbereich?
- Reichen Spanten/Stringer innen bis unter das Deck und sind mit diesem verklebt?
______________________________

Fragen zur Modifikation des Bootes :
Die Meteore die ich gesehen hab sind mir innen viel zu voll. Es ist zu wenig Platz übrig.
Deshalb stelle ich mir vor, eine große Öffnung in das Deck (Fußboden) zu schneiden, etwa 60 cm breit, 2 m lang und an den Enden halbrund (Form Halbkreis, Radius 30 cm). Sodaß eine annähernd ovale Öffnung entsteht. Meine Absicht ist Tank und Batterie dort unten zu lagern, und eine evtl. fehlende Innenbeschichtung (Topcoat) einzubringen. Außerdem von den Sitzen mit Unterkästen weg zu gehen, und wenigstens einen Schwebesitz ein zu bauen.

Meine Fragen, dazu :
- Hat einer von Euch schon mal eine große Öffnung in den Boden geschnitten ?
- Was ist in der Öffnung zu sehen ?
- Welche Vorschläge gibt es den großen Deckel wieder fest und annähernd dicht zu bekommen?
Insbesondere so, daß er auch Kräfte die auf den Rumpf einwirken wieder auf
den Bootskörper verteilt. In den Deckel wird natürlich eine lukengroße Öffnung geschnitten
und eine Luke eingesetzt um Tanken zu können.
- Wird es dort, im GFK-Festrumpf zu feucht sein f die Batterie (Kriechströme)?
_______________________________

Meine Fragen zum Kiel, außen :
- Mein Boot wird viel auf dem Sandstrand liegen. Hat schon jemand von Euch
nachträglich am Kiel eine Alu- oder Edelstahlleiste montiert, ohne dabei den
Rumpf anzubohren ? Wenn ja, auf welche Weise? Hält die Montage schon
ein paar Saison?

Falls geschraubt werden muß:
- Ist das Schrauben solch einer Kielleiste in das GFK unbedenklich ?
- Wie wären die Schraublöcher dauerhaft abzudichten? Immerhin lägen
sie beständig im/unter Wasser.

Ich hoffe ich nehme Euch nicht zu sehr in Anspruch, und sage dafür im Voraus zu, daß sollte ich zeitnahe zum Gebrauchterwerb des Bootes es wirklich groß öffnen, dann über die Ergebnisse zu berichten.

Gibt es im Forum Interesse im Sommer im Schärengarten in der Gegend von Karlskrona unterwegs sein zu wollen ? Ich könnte da evtl Unterstützung gewähren.


Gruss vom Flieg-Fahrer
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Stefan
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Beiträge: 956
Wohnort: Olfen

BeitragNO:1  Verfasst am: Sa 04 Nov, 2017 10:31    Titel:  Antworten mit Zitat

Hallo Ulrich,
vielen Dank für Deine Vorstellung und natürlich herzlich willkommen hier. Zu Pfingsten fährt meistens eine Gruppe Wikinger in der Flensburger Förde oder etwas nördlicher im Bereich um Fünen, daher ist das tolle Revier auch mir bekannt.
Das Innenleben des Meteor kenne ich nicht, was ich aber weiß, das die Ober- und Unterschale des Rumpfes miteinander verklebt sind. Soweit ich weiß aber nur der Randbereich.

Ein Boot mit Gelcoat oder Topcoat im Innenbereich habe ich auch noch nicht gesehen und kann mir das auch nicht wirklich vorstellen.

Grundsätzlich ist der Meteor aber ein sehr stabiles Boot und große Schäden habe ich bisher nur einmal gesehen. Diese wurde jedoch durch falsches Trailern/Lagern verursacht.

Eine Öffnung von der Größe in den Rumpf zu schneiden ist bestimmt irgendwie möglich aber nur wenn zusätzliche Aussteifungen erstellt werden.
Einige Meteor Fahrer haben vorne im Rumpf den Tank eingebaut/einlaminiert und damit ganz gute Erfahrung gemacht.

Eine Edelstahl o.ä. Leiste unter dem Rumpf habe ich noch nicht gesehen wohl aber eine Gummileiste s.g. Kielguard https://keelguard.com/ die aber geklebt wird.

Ich denke das der ein oder andere Meteor Fahrer oder Fahrerin viel mehr dazu beitragen kann und sich bestimmt hier noch meldet.

Gruss Stefan
_________________
Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen. Wenn man Glück hat, bekommt man Rabatt.
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Diver55
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Anmeldedatum: 18.02.2007
Beiträge: 874
Wohnort: Bad Iburg

BeitragNO:2  Verfasst am: So 12 Nov, 2017 12:13    Titel:  Antworten mit Zitat

Hallo
Wir haben in unser Meteor vorne und hinten(unter der Hecksitzbank) 2 kleine runde Inspektionslucken einegesetzt. Der Grund dafür war das wird die Batterie in dern voderen Staukasten gesetzt haben, und durch den Zwischenboden die Kabel nach hinten gezogen haben.
Der Platz im Zwischenboden wird von der Höhe für dein Vorhaben, die Batterie dort einzubauen, nicht reichen.
Zwischen den Schalen sind nur ca 10-15 cm Platz
Innen bestehen die Schalen aus dem reinen GFK, also keinerlei Beschichtung.

Was Stefan meint mit dem Tank vorne, ist dann der dementsprechend umgebaute Staukasten. Also Klappe raus, GFK Platte einlamminieren und innen dementsprechend beschichten.
Meines Wissens gibt es nur ein Boot mit einem derartigen Umbau.
Unser Boot ist Baujahr 1989 und wir haben bisher keinerlei Schäden am Rumpf feststellen könen, würde auch fast behaupten das das Meteor einer der besten Rümpfe, die Haltbarkeit betreffend, von Wiking war.

Den Kielschutz, egal welcher Art, würde ich nicht schrauben nur kleben. Die heutigen Kleber halten ebenso gut wie Schrauben.
Wir haben sogar die Halterungen für den klappbaren Bügel mit Kleber von Pantera geklebt. Hält seit ca 5 Jahren ohne Probleme.

Der Staukasten vorne

Staukasten mit Batterie

Insektionslucke hinten

Elektrik in der hinteren Sitzbank (waserdichter Verteilerkasten)

Die Steckvebinder sind ebenfalls wasserdicht und kommen aus dem LKW Bereich
_________________
Schönen Gruß, Kerstin und Bernd
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frank
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Beiträge: 1869
Wohnort: Solingen

BeitragNO:3  Verfasst am: So 12 Nov, 2017 12:37    Titel:  Antworten mit Zitat

So wie Bernd sagt ist der Zwischenraum sehr flach und bis auf die 10mm Schraube nicht zugänglich und damit hermetisch abgedichtet.
Besorge dir eine Inspektionskamara, leihen oder Kaufen, die kosten heute nicht mehr viel und sind vielseitig einsetzbar.
Aber vorsichtig das Loch an der falschen Stelle schwächt die Konstruktion.
_________________
Gruß
Frank


Ein Titan wird kommen
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