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kurze Antenne - lange Antenne
 
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hans
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BeitragNO:0  Verfasst am: So 06 Feb, 2011 13:29    Titel: kurze Antenne - lange Antenne  Antworten mit Zitat

Hallöchen,

wenn ich richtig informiert bin, dann ist das Senden und Empfangen von Funkwellen standortabhängig. Soll heißen die Höhe der Antenne und die elektrischen Werte wie 1/2 Lamda oder 5/8 Lambda sind wichtig.

Unser Funk liegt also im 2m Bereich, sprich eine Antenne wäre optimal 2 m lang, denn idealerweise sollte eine Antenne so lang wie die Wellenlänge (Lambda) der Sende- bzw. der Empfangsfrequenz sein.

So jetzt gibt es lange Antennen um die 1,5 m und nette kleine um die 15-25 cm. So 15 bis 25 oder 50 cm hat natürlich wegen den mechanischen Schwingungen nicht außer acht zu lassende Vorteile.

Wie sieht jetzt die Praxis bezüglich Sende- und Empfangsqualität bei den kurzen Antennen aus ? Ich habe bislang immer die 1,5m langen empfohlen, weil die ja so schön an die 2 m ran kommen Wink Mr. Green
und früher die praktische Erfahrung im CB Bereich gesammelt hatte. Da hieß es nur 11m lang und da war die DV 27lang mit knappe 3 m schon toll auf dem Auto. Laughing Weiterhin habe ich die Antennen im BOS Bereich immer auf einen Meter gekürzt, weil ich ein optimales 1/4 Lambda erreichen wollte.

Wir haben hier doch Flieger, Nachrichtentechniker und erfahrene Bootsfunker. Wie seht ihr die praktischen Erfahrungswerte bei den kurzen Antennen gegenüber den "Normalen". OK


Gruß Hans



PS.
Torsten, danke noch mal für den Tipp mit den Antennen, irgendwie habe ich das bislang immer übersehen wollen, Wink aber ich bin ja lernfähig. Cool
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Warum fahre ich kein Schlauchboot mehr ? ! Weil man muss bei denen alle paar Jahre einen größeren Motor dran machen, damit es überhaupt noch fährt. :-)
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Torsten
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BeitragNO:1  Verfasst am: So 06 Feb, 2011 15:18    Titel:  Antworten mit Zitat

Hallo,

würde mich auch brennend interessieren, da das Christkind mir ein Funkgerät gebracht hat (die Scheine müssen ja endlich mal genutzt werden), stehe ich natürlich auch vor dem Problem.
Ich habe mir zwar schon eine 1,5 Fiberglasantenne gekauft, schöner würde ich aber eine kleine Antenne finden.

Zu beachten gilt, zumindest bei mir, dass ich keinen Geräteträger habe und auch keinen aufbauen werde.
Da würde eine kleine Antenne natürlich relativ dicht über dem Wasser sein.
Noch ist nix montiert....
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Gruß Torsten

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Stefan
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BeitragNO:2  Verfasst am: So 06 Feb, 2011 18:49    Titel:  Antworten mit Zitat

Hallo Hans, hallo Torsten,
ein wenig fühle ich mich angesprochen jedoch habe ich eigentlich nur beim Fliegen Erfahrung gesammelt und zwar keine guten mit einer verkürzten (aber noch empfohlenen) Antenne. Hier lasse ich solche Spielchen definitiv sein, die Reichweite ist extrem stark gesunken.
Prinzipiell gilt aber für unsere Frquenzen wohl das eine "quasi" Sichtverbindung ohne Berge o.ä. sehr wichtig für die Reichweite ist. Speziell in der Fliegerei ist die Reichweite auch sehr stark höhenabhängig, d.h. das ein entfernter Flugplatz manchmal schon eine beachtliche Entfernung haben kann und man kann sich immer noch verständigen. Wie dort aber die Sendeleistung ist weiß ich auch nicht so, ich schätze dise aber nicht höher wie im Binnenfunk. Ich habe bei mir am Boot ja mangels Bügel auch nur eine ca. 1m lange Antenne auf Bootsniveau, und auch noch störend neben dem AB. Für meine Fahrten hatte es aber bisher immer gereicht. Für deutlich größere Reichweiten würde ich dann auch den Bügel montieren. (Ja ich hab einen!).
Meine Empfehlung: Die vom Hersteller des Funkgerätes empfohlene Antenne und diese möglichst weit von störenden Einflüssen weg und möglichst hoch. Ob diese nun halb viertel oder fünfachtel weiß ich aber auch nicht so.
Gruß Stefan
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Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen. Wenn man Glück hat, bekommt man Rabatt.
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Cosworth
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BeitragNO:3  Verfasst am: So 06 Feb, 2011 18:55    Titel:  Antworten mit Zitat

Wie heist es so schön, die Antenne ist der beste Hochfrequenzverstärker.
Je länger, desto besser ist die einfache Formel. Je größer der Lambdawert, desto flacher wir auch die Abstrahlung, also eine 5/8 strahlt flacher ab als eine 1/4 Lambda. Auf dem Wasser ist eine flache Abstrahlung erwünscht, man führt ja keine Gespräche über mehrere Hundert oder Tausend Kilometer welche über die Raumwelle (Reflektion der Funkstrahlen an der Ionosphäre) geführt werden (was mit UKW eh nicht wirklich funktioniert) sondern über die Bodenwelle. Vorteil ist natürlich das es auf dem Wasser (ausser evtl. in Holland) keine Häuser gibt, so daß man recht gute Reichweiten zustandebekommt.
UKW geht mehr oder weniger auf Sichtverbindung von Antenne zu Antenne, von wegen der Erdkrümmumg wäre also ein möglichst hohere Antennenstandpunkt von Vorteil (Wobei solche Entfernungen beim Schlauchboot wohl eher nicht so relevant sind).
Wie weit man nun effektiv mit der jeweiligen Antenne kommt, lässt sich so pauschal nicht beantworten, es kommt auch auf die Qualität der Antenne und sehr wichtig auf deren Anpassung an. Je nach Antennentyp benötigen die ein größeres oder kleiners Gegengewicht (Masse, beim Auto die Karosserie), was im Boot nicht immer einfach ist. Je nach Ausgangsleistung sollten auf dem Wasser aber minimum 5-10 Kilometer auch mit einer kurzen Antenne drinn sein, hat der Gegenüber aber auch nur ein kurzes Stäbchen oder eine Handfunke wird schon schwieriger.
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Gruß
Markus
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hans
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BeitragNO:4  Verfasst am: So 06 Feb, 2011 19:32    Titel:  Antworten mit Zitat

Hallo Markus, hallo Stefan,

danke für Eure Ausführungen. Leider haben wir ja keine "Segelmaste" und müssen unsere Antennen ja auf dem Bügel, auf dem Deckaufbau oder wie bei Torsten auf Bootsebene montieren.

So ein Meter oder einanderhalb Meter Spargel wackelt ja ganz schön und deshalb kam die Diskussion auf bezüglich der kurzen Antennen, wie unser Beispiel. Sprich 24 cm.
Das wäre ja fast Boden.

Hier würde uns einfach die Erfahrungswerte helfen, ob Distanzen auf See von 10-20 km reichen. Trotzdem danke für Eure Ausführungen. Vielleicht hat ja einer im verborgenen noch eine rumpfliegen und wir könnten es mal bei einem Treffen testen. Wink Mr. Green Ein Testobjekt für 60 Euro gibt Familenstreit oder es müßte der Griff in die schwarze Kasse Laughing Mr. Green sein .

Hans
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Cosworth
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BeitragNO:5  Verfasst am: So 06 Feb, 2011 19:51    Titel:  Antworten mit Zitat

Sofern du ein Gerät mit 25W Ausgangsleitung hast dürfte das für 10-20km auch mit der kurzen Antenne genügen, falls machbar würde ich aber eher auf eine 1/4 Labda unverkürzt gehen, also knapp 50cm. Die sollte eigentlich relativ schwingungsfrei verbaubar sein mit gleichzeitig deutlich besseren Werten wie die 24cm Variante.
Ein Bekannter hat seinen Wohnwagen direkt in Novalja auf Pag stehen und dort eine 1/2 Lambda Antenne auf einem Mast mit etwa 4 Metern, ich hatte auf der Rückfahrt die 5 Watt UKW Handfunke im Auto mit Magnetantenne auf dem Autodach und das ging stellenweise recht gut noch einige Kilometer auf dem Festland, 20km Luftlinie dürften das schon gewesen sein.
Wie gesagt, es sind verschiedene Faktoren, haben beide Funkstellen eine gut abgestimmte 24cm Antenne und 25W Ausgangsleistung geht deutlich mehr als wenn einer nur ein Handgerät hat oder auch 25Watt aber eine schlecht angepasste Antenne.
In einem solchen Fall hilft wirklich nur probieren da es einfach zu viele Unwägbarkeiten und Unterschiede bei der jeweiligen Gegenstation geben wird.
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Gruß
Markus
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