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Frau mit Kanu gekentert
 
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hans
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BeitragNO:0  Verfasst am: Mo 03 Sep, 2012 08:05    Titel: Frau mit Kanu gekentert  Antworten mit Zitat

Am Mittwochmittag, gg. 11:30 Uhr, kam es im Yachthafen Scheid am Edersee zu einem Rettungseinsatz, der jedoch glücklicherweise glimpflich ausging.

Eine 60jährige Frau aus Kassel war auf der gegenüberliegenden Uferseite in Bringhausen mit einem 3er-Mietkanadier mit Schwimmweste alleine gestartet, um nach Scheid (1 km) zu paddeln, wo sie ihren Mann treffen wollte.

In Scheid angekommen, paddelte die Frau zwischen zwei Steganlagen herum und kenterte plötzlich. Ursächlich hierfür ist möglicherweise eine Gewichtsverlagerung bei einem Richtungswechsel. Da das Boot nun kieloben trieb und von der Frau nichts mehr zu sehen war, verständigte eine Passantin vom Ufer aus die Rettungsleitstelle. Die verunglückte Frau hatte sich jedoch zwischen zwei Booten der dortigen Steganlage festhalten können und rief um Hilfe. Die Passantin umkletterte die verschlossene Stegtür und half der Frau aus dem Wasser. Durch den Notarzt konnte festgestellt werden, dass die Person unverletzt geblieben ist.

Da die Situation zunächst völlig unklar war, waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz. Neben dem Rettungshubschrauber Christoph 7 waren dies die Feuerwehren aus Waldeck, Niederwerbe und Sachsenhausen mit 25 Einsatzkräften, ein Rettungswagen und die Wasserschutzpolizei.

Das kieloben treibende Boot konnte unbeschädigt geborgen werden. Eine Überprüfung ergab keinerlei technische Mängel. Von der Wasserschutzpolizei wird hervorgehoben, dass die hier Hilfe leistende Passantin ausgesprochen verantwortungsbewusst und couragiert gehandelt hat.


entnommen Pressemappe der WSP

Wie schnell so etwas gehen kann, haben wir ja am Samstag in Cochem gesehen. Gewichtsverlagerung, Unerfahrenheit und auch so manche Welle, kann zum Kentern führen. Also ruhig mal einen Blick nach hinten, wenn man an einen anderen Wassersportler vorbei fährt. Wink

Gruß Hans

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Warum fahre ich kein Schlauchboot mehr ? ! Weil man muss bei denen alle paar Jahre einen größeren Motor dran machen, damit es überhaupt noch fährt. :-)
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bensez
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BeitragNO:1  Verfasst am: Mo 03 Sep, 2012 08:57    Titel: Re: Frau mit Kanu gekentert  Antworten mit Zitat

hans hat Folgendes geschrieben:


Wie schnell so etwas gehen kann, haben wir ja am Samstag in Cochem gesehen. Gewichtsverlagerung, Unerfahrenheit und auch so manche Welle, kann zum Kentern führen. Also ruhig mal einen Blick nach hinten, wenn man an einen anderen Wassersportler vorbei fährt. Wink

Gruß Hans



Da hast Du sehr recht, Hans.
Da wir, der Lage wegen, die Lahn zu unserem "Hausfluss" erkoren haben und nicht nur unser Seetörn dort badet sondern wir dort auch einen 4er Canadier haben, mit dem wir uns ab und an Bewegung verschaffen, kann ich Deiner Aussage nur zustimmen.
Man muss bedenken, viele Kanuten sind unbedarfte Laien, die dem preiswerten und aktuellen Trend folgend, sich aufs Wasser begeben, ohne Ahnung zu haben, wie ein Kanu reagiert. Die Einweisungen der Vermieter sind meist dürftig und die verteilten Schwimmwesten werden´s schon richten. Wir haben da schon tolle Gechichten erlebt.
Durch die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Lahn (12km/h) baut sich beim Seetörn bei dieser "speed" eine gewaltige Heckwelle auf, die für Kanuten einfach gefährlich ist. Zur Sicherheit gehe ich da immer auf 6km/h runter, um den unbedarften Paddlern ein unfreiwilliges Bad zu ersparen.
Daher sollten gerade bei dieser Spezies Motorbootfahrer eine gewisse Nachsicht walten lassen------auch wenn´s manchmal schwerfällt......... Embarassed
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Grüße aus Hessen
Rolf
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Stefan
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BeitragNO:2  Verfasst am: Mo 03 Sep, 2012 21:28    Titel:  Antworten mit Zitat

Moin an alle,
auch ich möchte hier mal einklinken und den Finger mal vorsichtig heben.... Am Samstag sind wir auf dem Weg nach Cochem direkt am Ortseingang an den großen Flusskreuzfahrtschiffen vorbeigefahren. Leider aber auch in einem solchem Tempo( Heckwelle), das das kleine Ruderboot welches direkt an einem der Pötte einen Außenanstrich vornahm extrem am schwanken war und auch mehrmals gegen das Schiff geknallt ist. Der "Malermeister" war extrem am winken bzw. versuchte sich gleichzeitig auch festzuhalten, was ihm aber nicht gelang und er wurde vom Boot abgetrieben. Das ganze war nicht unbedingt gefährlich jedoch bestimmt auch nicht förderlich für ein gutes Miteinander.

Daher die Bitte an alle, auf Kanus oder ähnlich kleine Boote zu achten und ggf. einfach mal kompl. das Gas rauszunehmen. Bei uns ist doch eigentlich der Weg das Ziel.
Manchmal ist das natürlich schwer immer die passende Lösung zu finden, ein wenig darauf achten hilft aber häufig und meistens wird einem mit Handzeichen auch gedankt.

Gruß Stefan
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Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen. Wenn man Glück hat, bekommt man Rabatt.
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hans
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BeitragNO:3  Verfasst am: Di 04 Sep, 2012 06:41    Titel:  Antworten mit Zitat

Stefan hat Folgendes geschrieben:
Daher die Bitte an alle, auf Kanus oder ähnlich kleine Boote zu achten und ggf. einfach mal kompl. das Gas rauszunehmen. Bei uns ist doch eigentlich der Weg das Ziel.
Manchmal ist das natürlich schwer immer die passende Lösung zu finden, ein wenig darauf achten hilft aber häufig und meistens wird einem mit Handzeichen auch gedankt.

Gruß Stefan




OK OK ........... ich weiß als "Verbands-Führer" macht man sich damit schon mal unbeliebt, aber da hilft nur Hand hoch, Gas raus und böse gucken. Mr. Green Wink

Hans
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